5. Einiges im Wortlaut in Bezug auf den „Handgriff“ ist ähnlich.


 

Mormonen


 

Freimaurer

„...Petrus nimmt nun Adam bei der rechten Hand und fragt:)

„Petrus: 'Was ist das?'

Adam: 'Das erste Kennzeichen des Aaronischen Priestertums.'

Petrus: 'Hat es einen Namen?'

Adam: 'Ja.'

Petrus: 'Willst du ihn mir sagen?'

Adam: 'Das kann ich nicht, denn er ist mit dem neuen Namen verbunden, aber dies ist das Zeichen.'“

(Temple Mormonism, Seite 20)

„Der Meister und der Kandidat halten sich gegenseitig im Handgriff wie zuvor beschrieben. Der Meister sagt: 'Was ist das?'

Antw.: 'Ein Griff.'

'Was für ein Griff?'

Antw.: 'Der Griff eines Eingetretenen Freimaurerlehrlings.'

'Hat er einen Namen?'

Antw.: 'Ja.'

'Willst du ihn mir sagen?'

Antw.: 'Ich habe ihn nicht erhalten, also kann ich ihn auch nicht weitergeben.'“

(Freemasonry Exposed, S. 23-24)


 

6. Der Eid zum „Zweiten Kennzeichen des Aaronischen Priestertums“ ist dem ähnlich, der im zweiten Grad der Freimaurerei abgenommen wird.


 

Mormonen


 

Freimaurer

„Wir und ein jeder von uns gelobt und verspricht, dass wir die Geheimnisse dieses Zweiten Kennzeichens des Aaronischen Priestertums mit seinem Namen, Zeichen, Griff oder Strafe, die dazugehören, nicht preisgeben werden. Sollten wir es dennoch tun, so willigen wir ein, unsere Brust aufschneiden und unser Herz und unsere lebenswichtigen Organe aus unserem Körper reißen und den Vögeln der Luft und den Tieren des Feldes geben zu lassen.“

(Temple Mormonism, Seite 20)

„Ich... verspreche höchst feierlich und ernsthaft und schwöre, dass ich den Grad eines Gesellen der Freimaurergilde keinem eines niederen Grades oder irgendeinem aus der bekannten Welt geben werde... und ich verpflichte mich unter keiner geringeren Strafe, als mir meine Brust aufreißen und mein Herz und meine lebenswichtigen Organe herausnehmen zu lassen... damit sie zur Beute der wilden Tiere des Feldes und der Geier der Luft werden...“

(Freemasonry Exposed, Seite 52)


 

7. Beide haben ein ähnliches Zeichen.


 

Mormonen


 

Freimaurer

Das Zeichen wird gemacht, indem der linke Arm in Höhe der Schulter zum rechten Winkel erhoben und die rechte Hand mit abgespreiztem Daumen quer über die Brust gelegt und sie dann rasch von links nach rechts gezogen und an der Seite fallen gelassen wird.“

(Temple Mormonism, S. 20)

Das Zeichen wird gegeben, indem Ihre rechte Handfläche mit der Fläche dicht auf Ihrer Brust quer über die Brust von links nach rechts mit einer gewissen Schnelligkeit gezogen und an Ihrer Seite fallen gelassen wird...“

(Freemasonry Exposed, Seite 53)


 

8. Beide haben einen ähnlichen Griff.


 

Mormonen


 

Freimaurer

Der Griff wird gegeben, indem die Hände gereicht werden und der Daumen in die Höhlung zwischen den ersten und zweiten Knöcheln der Hand gedrückt wird.“

(Temple Mormonism, Seite 20)

„... der Passiergriff wird gegeben, indem beide sich bei der Hand nehmen, als wollten sie Hände schütteln, und jeder seinen Daumen zwischen den ersten und den zweiten Finger legt, dort wo sie sich mit der Hand verbinden, und den Daumen zwischen die Gelenke drückt.“

(Freemasonry Exposed, Seite 54)


 

9. In beiden Fällen wird ein „Name“ benutzt.

Mormonen


 

Freimaurer

Der Name ist der Vorname des Kandidaten.“

(Temple Mormonism, Seite 20)

„... der Name ist Shibboleth.“

(Freemasonry Exposed, Seite 54)


 

10. Das Versprechen, das abgegeben wird, wenn das „Erste Kennzeichen des Melchisedekischen Priestertums“ empfangen wird, ähnelt dem Eid, der von den Freimaurern im dritten Grad oder im „Freimaurermeister-Grad“ abgeleistet wird.


 

Mormonen


 

Freimaurer

„Petrus: 'Wir und ein jeder von uns gelobt und verspricht, dass wir keines der Geheimnisse dieses Ersten Zeichen des Melchisedekischen Priestertums mit seinem Namen, seinem Zeichen oder seiner Strafe, die dazu gehören, preisgeben werden. Sollten wir es dennoch tun, willigen wir ein, unsere Körper in der Mitte auseinanderschneiden und all unsere Eingeweide herausquellen zu lassen.'“

(Temple Mormonism, Seite 20)

„Ich... verspreche und schwöre höchst feierlich und ernsthaft zusätzlich zu meinen früheren Verpflichtungen, dass ich den Grad eines Freimaurermeisters keinem aus einem niederen Grad oder irgendeinem anderen Wesen in der bekannten Welt geben werde... und ich verpflichte mich unter keiner anderen Strafe, als mir meinen Körper in der Mitte in zwei Teile trennen und nach Norden und Süden aufgeteilt zu Asche verbrennen zu lassen...“

(Freemasonry Exposed, S. 73-75)


 

11. Das Zeichen der Strafe ist in beiden Fällen ähnlich. (Die Beschreibung dieses Zeichens, die in Temple Mormonism erscheint, ist nicht ganz richtig; deshalb verwenden wir den Bericht, der im Salt Lake Tribune erschien. Der Leser kann sehen, dass dies die Art ist, wie heute das Zeichen gegeben wird. Siehe Seite 131 in The Mormon Kingdom Band 1.)


 

Mormonen


 

Freimaurer

Hierbei wird die Hand mit der Innenfläche nach oben direkt vor dem Körper gehalten, wodurch am Ellbogen ein rechter Winkel gebildet wird. Die rechte Hand wird mit der Innenfläche nach unten unter den linken Ellbogen gehalten, dann scharf über die Eingeweide gezogen und beide werden seitwärts fallen gelassen.“

(Salt Lake Tribune, 12. Feb. 1906)

„Das Zeichen der Strafe wird gegeben, indem die rechte Hand an die linke Seite der Eingeweide gelegt, die Hand geöffnet mit dem Daumen dicht am Bauch und über den Bauch gezogen und fallen gelassen wird; dies wird so schnell wie möglich getan. Dies spielt auf die Strafe der Verpflichtung an: 'Meinen Körper in zwei Teile trennen lassen', usw.“

(Freemasonry Exposed, Seite 77)


 

12. In beiden Fällen wird ein „Name“ benutzt.


 

Mormonen


 

Freimaurer

Der Name dieses Kennzeichens ist „der Sohn“, womit der Sohn Gottes gemeint ist.“

(Temple Mormonism, Seite 20)

„...das Wort oder der Name ist Tubal Cain.“

(Freemasonry Exposed, Seite 77)


 

13. Die Unterhaltung am „Schleier“ in der Tempelzeremonie ist sehr ähnlich mit der des „Gesellen der Freimaurergilde“, wenn er in Bezug auf den „Griff“ befragt wird.


 

Mormonen


 

Freimaurer

„Herr: 'Was ist das?'

Anwärter: 'Das zweite Kennzeichen des Melchizekischen Priestertums, der Patriarchalische Griff oder das Sichere Zeichen des Nagels.'

Herr: 'Hat es einen Namen?'

Anwärter: 'Ja.'

Herr: 'Willst du ihn mir nennen?'

Anwärter: 'Ich kann es nicht; denn ich habe ihn noch nicht erhalten.'“

(Temple Mormonism, Seite 22)

„...'Was ist das?'

Antw.: 'Ein Griff.'

'Was für ein Griff?'

Antw.: 'Der Griff eines Gesellen der Freimaurergilde.'

'Hat er einen Namen?'

Antw.: 'Ja.'

'Willst du ihn mir nennen?'

'Antw.: 'Ich habe ihn nicht erhalten, also kann ich ihn nicht weitergeben.'

(Freemasonry Exposed, Seite 54)


 

14. Die Freimaurer und die Mormonen haben einen Eid in Bezug auf „Keuschheit“.


 

Mormonen


 

Freimaurer

„Sie und ein jeder von Ihnen geloben und versprechen, dass Sie keinen geschlechtlichen Verkehr mit irgendjemandem vom anderen Geschlecht außer mit Ihrer gesetzlichen Frau oder Ihren Frauen haben werden, die Ihnen durch das heilige Priestertum gegeben worden sind.“

(Temple Mormonism, Seite 21)

„Ferner verspreche und schwöre ich, dass ich die Keuschheit der Frau, Mutter, Schwester oder Tochter eines Freimaurermeisters nicht verletzten werde, wenn ich weiß, dass sie solche sind, und es von anderen nicht zulassen werde, wenn es in meiner Macht liegt, es zu verhindern.“

(Freemasonry Exposed, Seiten 74-75)


 

Mormonen


 

Freimaurer


 


 


 

15. Der Griff, der als „Zeichen des Nagels“ bekannt ist, scheint dem ähnlich zu sein, der einem von Freimaurern in einem der höheren Grade gegeben wird.


 

Mormonen


 

Freimaurer

Der Griff wird gegeben, indem der Daumen auf den Handrücken und die Spitze des Zeigefingers in die Mitte der Handfläche platziert wird, was das Durchbohren der Hand durch einen Nagel darstellt. Er wird „Das Zeichen des Nagels“ genannt.“

(Temple Mormonism, Seite 20)

„Der Große Befehlshaber erklärt nun den Griff und das Wort eines Ritters von Malta. Er sagt zum Kandidaten – Thomas, strecke deinen Finger aus und fühle das Nagelmal; [sie geben sich die rechte Hand und drücken den Zeigefinger auf die Mitte der Handfläche]...“

(Richardson's Monitor of Free-Masonry, Seite 126)


 

16. Der „Eid der Rache“, der früher in der Mormonen-Tempelzeremonie abgenommen wurde, ähnelt einem Eid in einem der höheren Grade der Freimaurerei.


 

Mormonen


 

Freimaurer

„Sie und ein jeder von Ihnen verprechen feierlich und schwören, dass Sie beten werden und nie damit aufhören und nie aufhören werden, den hohen Himmel anzuflehen, das Blut der Propheten zu rächen...“

(Temple Mormonism, Seite 21)

„Wir versprechen und schwören beim lebendigen und immer höchsten Gott, den Tod unseres Vorfahren zu rächen...“

(Richardson's Monitor of Free-Masonry, Seite 188)


 

17. Sowohl Mormonen als auch die Freimaurer wechseln die Kleidung, bevor sie durch ihre Rituale gehen.


 

Mormonen


 

Freimaurer

„Der Anwärter, der zu diesen Waschungs- und Umkleideräumen gewiesen wurde und sich aller Kleidung entledigt hat, wartet auf seine Zeit des Bades...

Dann begibt sich der Anwärter in den Ankleidungsraum, wo er ein Hemd und eine weiße Hose und weiße Socken anzieht.“

(Temple Mormonism, Seite 14-15)

„Inzwischen hat sich der Anwärter all seiner Kleidung (mit Ausnahme des Hemds) entledigt und ist mit einer Unterhose ausgestattet, die für den Gebrauch von Anwärtern in der Loge aufbewahrt wird. Dem Kandidaten sind dann die Augen verbunden, sein linker Fuß ist nackt, seiner rechter Fuß in einem Slipper, seine linke Brust und der Arm sind nackt und ein Seil, das Kabel-Tau genannt wird, liegt um seinen Hals...“

(Freemasonry Exposed, Seite 18)


 

18. Sowohl Mormonen als auch Freimaurer verwenden eine Schürze.


 

Mormonen


 

Freimaurer

„Adam (sich an das Publikum wendend): 'In Ihren Bündeln, Brüder und Schwestern, wird jeder von Ihnen eine Schürze finden; Sie werden sie jetzt anlegen.'“

(Temple Mormonism, Seite 17)

„Der Meister kehrt zu seinem Sitzplatz zurück, während die Aufseher den Anwärter untersuchen, und holt ein Lammfell oder eine weiße Schürze und präsentiert sie dem Kandidaten und bemerkt: 'Bruder, ich präsentiere dir ein Lammfell oder eine weiße Schürze. Sie ist ein Symbol der Unschuld und das Kennzeichen eines Freimaurers...“

(Freemasonry Exposed, Seite 24)


 

19. In einem der höheren Grade salben die Freimaurer den Anwärter. Dies ist irgendwie der Salbungszeremonie im Mormonen-Tempelritual ähnlich.


 

Mormonen


 

Freimaurer

„Nachdem der Anwärter gewaschen ist, eilt der Amtierende durch das Salbungsritual... der Anwärter wird an einen anderen weiteren Helfer weitergereicht und mit Öl gesalbt. Das Öl wird sehr bestimmt auf verschiedene Organe seines Körpers aufgetragen. Die Erklärungen, die in dieser Zeremonie verwendet werden, sind im Großen und Ganzen dieselben wie im Waschungsritual.“

(Temple Mormonism, Seite 15)

„Der Meister lässt das Becken mit parfümiertem Wasser kommen und sich ein sauberes Tuch bringen und er weist den Anwärter an, sich seine Hände zu waschen, was er tut...

Der Meister nimmt ein Kästchen mit parfümierter Salbe und salbt den Anwärter auf seinem Kopf, seinen Augen, seinem Mund, seinem Herzen, seiner Hand und seinem Fuß und sagt: Jetzt, mein lieber Bruder, bist du in unsere Gesellschaft aufgenommen...“

(Richardson's Monitor of Free-Masonry, Seite 167)


 

20. Sowohl Mormonen als auch Freimaurer geben dem Kandidaten einen „Neuen Namen“, wie sie es nennen.


 

Mormonen


 

Freimaurer

„Mit diesem Garment gebe ich dir einen neuen Namen, der niemals und niemandem bekannt gemacht werden darf. Der Name, den ich dir geben werde, ist ______.“

(Temple Mormonism, Seite 15)

„Ich gebe dir auch einen neuen Namen; er lautet VORSICHT...“

(Freemasonry Exposed, Seite 25)


 

In der Mormonen-Tempelzeremonie kann der Kandidat nicht eher durch den Schleier gehen, bis er bestimmte Zeichen und Wörter gegeben hat. Im Königlichen Erzgrad, verwenden die Freimaurer Schleier.


 

Mormonen


 

Freimaurer

„Der Kanidat wird nun von einem Tempelarbeiter an eine der Öffnungen zwischen den Säulen geführt, der mit dem Klöppel dreimal an die Säule klopft. Der Herr teilt den Schleier ein wenig und fragt, was gewünscht wird.


 

Tempelarbeiter: 'Der Mensch Adam, in allen Dingen treu und standhaft gewesen, wünscht nun mit dem Herrn durch den Schleier zu sprechen.'


 

Herr: 'Achte darauf, dass sein Garment richtig markiert ist, stelle ihn am Schleier vor und seiner Bitte soll entsprochen werden.'


 

Die Helfer oder Tempelarbeiter helfen dem Kandidaten bei seinen Antworten und Griffen...


 

Der Endowmentanwärter wird dann durch den Helfer an die Öffnung gebracht, der mit dem Klöppel wieder dreimal anklopft.


 

Herr: 'Was wird gewünscht?'


 

Helfer: 'Adam, der mit dem Herrn durch den Schleier gesprochen hat, wünscht nun in seine Gegenwart einzutreten.'


 

Herr: 'Lass ihn eintreten.'


 

Während er dies sagt, streckt er seine Hand aus und heißt den Kandidaten im Raum der Herrlichkeit willkommen.“


 

(Temple Mormonism, Seite 22)

„Der Hauptgast: Kameraden, wir werden fortschreiten und am Dritten Schleier Alarm schlagen. [Stampft neunmal auf.]


 

Meister des Dritten Schleiers: Wer kommt da? Wer wagt es, sich diesem Dritten Schleier unseres heiligen Tempels zu nähern?


 

„Der Hauptgast: Drei müde Gäste aus Babylon, die gekommen sind, um beim Wiederaufbau des Hauses des Herrn zu helfen, ohne Hoffnung auf auf Gehalt oder Belohnung.


 

Meister des Dritten Schleiers: Wie erwartet ihr, eintreten zu können?

Hauptgast: Durch die Wörter, Zeichen und das Wort der Ermahnung des Meisters des Zweiten Schleiers.


 

Meister des Dritten Schleiers: Gib sie.


 

Hauptgast: Shem, Japeth und Adoniram. [Stößt seine Hand in seinen Schoß, wie der Meister des Zweiten Schleiers es getan hatte.]


 

Meister des Dritten Schleiers: Sie sind in Ordnung. Ihr könnt durch den Dritten Schleier eintreten.


 

Die Kandidaten treten ein.“


 

(Richardson's Monitor of Free-Masonry, Seiten 76-77)


 

22. In der Mormonen-Tempelzeremonie repräsentiert ein Mann Adam. Die Freimaurer haben ebenfalls einen Mann, der im Grad des „Ritters der Sonne“ Adam personifiziert.


 

Mormonen


 

Freimaurer

„Elohim: 'Dieser Mensch, auf den jetzt eingewirkt wirkt, ist Michael... Wenn er erwacht... wird man ihn als Adam kennen.'“

(Temple Mormonism, Seite 16)

„Der Dreifach Mächtige Großmeister, der Vater Adam repräsentiert, ist im Osten aufgestellt.“

(Richardson's Monitor of Free-Masonry, Seite 185)


 

23. In der Mormonen-Tempelzeremonie repräsentiert ein Mann Gott. Im Königlichen Erzgrad „personifiziert“ ein Mann „die Gottheit“.


 

Mormonen


 

Freimaurer

„Wenn alles still ist, kommt ein Mann, der in weißem Flannellanzug gekleidet ist und der Elohim repräsentiert, hinter dem Vorhang hervor...“

(Temple Mormonism, Seite 15)

„Einer der Mitglieder personifiziert jetzt die Gottheit hinter dem Busch und ruft: Moses! Moses!“

(Richardson's Monitor of Free-Masonry, Seite 73


 

24. Sowohl die Mormonen als auch die Freimaurer betrachten den Rechten Winkel und den Zirkel als äußerst bedeutend. Die Zeichen des Rechten Winkels und des Zirkels erscheinen auf dem mormonischen Tempelgarment und auf dem Schleier.


 

Mormonen


 

Freimaurer

„Nun wurde uns der Schleier erklärt. Uns wurde gesagt, dass er den Schleier des Tempels repräsentiert. Die Zeichen auf ihm sind die gleichen wie auf dem Garment – der Zirkel auf der linken und der Rechte Winkel auf der rechten Seite.“

(Temple Mormonism, Seite 22)

„...die drei großen Lichter in der Freimaurerei sind die Heilige Bibel, der Rechte Winkel und der Zirkel..., um unsere Handlungen rechtschaffen sein zu lassen, und der Zirkel, um uns in gebührende Verpflichtung gegenüber der gesamten Menschheit zu halten.“

(Freemasonry Exposed, Seite 22-23)


 

Selbst ein Mormonenschreiber, E. Cecil McGavin, ist bereit zuzugeben, dass der „Rechte Winkel und der Zirkel“ auf der mormonischen Tempelkleidung erscheinen:


 

„Es ist allgemein bekannt, dass die Mormonen-Tempelkleidung bstimmte Markierungen des Priestertums aufweist, einschließlich des RECHTEN WINKELS UND DES ZIRKELS.“ (Mormonism and Masonry, Seite 72)


 

25. Im Freimaurerritual wird die Spitze des Zirkels gegen die linke Brust des Kandidaten gedrückt. Das mormonischen Tempelgarment hat das Zeichen des Zirkels auf der linken Brust.


 

Mormonen


 

Freimaurer

„Die Markierungen sind die gleichen wie auf dem Garment: Der Zirkel auf der linken...“

(Temple Mormonism, Seite 22)

„Dann tritt der Kandidat ein, gleichzeitig drückt der Senior-Diakon dessen nackte linke Brust mit der Spitze des Zirkels...“

(Freemasonry Exposed, page 19)


 

26. Die Ecke des Rechten Winkels wird im Freimaurerritual gegen die rechte Brust gedrückt. Die Markierung des Rechten Winkels erscheint auf der rechten Brust des Mormonen-Tempelgarments.


 

Mormonen


 

Freimaurer

„...der Rechte Winkel auf der rechten Seite...“

(Temple Mormonism, Seite 22)

„Während er eintritt, wird die Ecke des Rechten Winkels hart gegen seine nackte rechte Brust gedrückt...“

(Freemasonry Exposed, Seite 50)


 

27. Sowohl von den Freimaurern als auch von den Mormonen wird in ihren Zeremonien ein Klöppel benutzt.


 

Mormonen


 

Freimaurer

„...einer der Tempelarbeiter klopft dreimal mit dem Klöppel an...“

(Temple Mormonism, Seite 22)

„...er klopft mit dem üblichen Hammerschlegel an...“

(Freemasonry Exposed, Seite 11)


 

Weitere Parallelen zwischen der Mormonen-Tempelzeremonie und dem Freimaurerritual könnten aufgezeigt werden, aber diese sollten ausreichen, um den Leser zu überzeugen, dass Joseph Smith von den Freimaurern ausborgte, als er die Endowmentzeremonie ins Leben rief.

1934 schrieb Anthony W. Ivins, der ein Mitglied der Ersten Präsidentschaft der Mormonenkirche war, ein Buch mit dem Titel „The Relationship of Mormonism and Freemasonry“. Auf Seite 89 dieses Buches erscheint folgende Aussage:


 

„Ob es nun Ähnlichkeiten zwischen den Verordnungen, die im Tempel der Kirche vollzogen werden, und denen gibt, die in Freimaurertempeln vollzogen werden, weiß der Schreiber nicht. Er hat SICH NICHT DARUM BEMÜHT, ES HERAUSZUFINDEN. Es ist NICHT seine Angelegenheit, es zu wissen. Während es viele Freimaurer gibt, die Mitglieder der Kirche sind, hat er zu keiner Zeit einen von ihnen um Information gebeten, auch hat sie keiner von ihnen je angeboten. Er hat die Kritik keines Schreibers gelesen, der zu diesem Thema geschrieben hat; sein begrenztes Wissen ist von Büchern abgeleitet, die von anerkannten Freimaurer-Autoritäten geschrieben wurden. Wäre er im Besitz von Kenntnis über Zeremonien, die von Freimaurern als privat und heilig erachtet werden, würde sein Respekt vor den Männern, die mit dem Orden verbunden sind, seine Lippen versiegeln... die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage wurde von der Freimaurerei NICHT beeinflusst, weder in Bezug auf ihre Lehren, Organisation noch in Bezug auf das Buch Mormon.“ (The Relationship of "Mormonism" and Freemasonry, Seite 89)


 

Wir haben das Gefühl, dass Anthony W. Ivins eigene Aussage zeigt, dass er nicht qualifiziert war ein Buch in Bezug auf "The Relationship of 'Mormonism' and Freemasonry" [Die Beziehung zwischen dem 'Mormonismus' und der Freimaurerei] zu schreiben. Wenn er „sich nicht darum bemühte, herauszufinden“, was in den Freimaurerzeremonien vor sich ging, wie konnte er dann wissen, dass der Mormonismus „von der Freimaurerei nicht beeinflusst wurde“?

Der Mormonenschreiber E. Cecil McGavin hat ein Buch geschrieben, das weit besser ist als das, was von Anthony W. Ivins geschrieben wurde. Obwohl wir mit vielen seiner Schlussfolgerungen nicht übereinstimmen, haben wir das Gefühl, dass er eine Menge Material zusammengetragen hat, dass zum Thema relevant ist. Mr. McGavin ist sogar bereit zuzugeben, dass es zwischen dem Mormonismus und der Freimaurerei einige Ähnlichkeiten gibt:


 

„In der Tat waren die frühen Bezugnahmen zum Tempelritual in den Predigten und Schriften Joseph Smiths zahlreich. Obwohl einige rudimentäre Grundsätze dem Freimaurerritual ähnlich gewesen sein mögen, eröffnete er ein riesiges, neues Feld der Weisheit, das sicherlich 'seit Generation verborgen' gewesen war.“ (Mormonism and Masonry, Seite 148)


 

Auf den Seiten 196-197 desselben Buches erklärt E. Cecil McGavin:


 

DIE MORMONEN, die amerikanischen Indianer, die alten Essener und die frühen Druiden sind nicht die einzigen, die 'FREIMAURER'-Symbole und -PRAKTIKEN IN IHREN RITUALEN haben...

Die Odd Fellows und andere bruderschaftliche Orden haben ihre GEHEIMEN ZEICHEN, GRIFFE, KENNZEICHEN UND PASSWÖRTER. Die Freimaurer haben sicher kein Monopol auf dieses riesige Feld der Rituale und des Symbolismus, die während der Kindheit der menschlichen Rasse entstanden und sich in alle Länder verbreiteten...

Es ist ERWIESEN, dass das FREIMAURER-Ritual einige Punkte enthält, die den rudimentären Zeremonien des TEMEPELENDOWMENTS ÄHNELN, dennoch sind diese wenigen Punkte der Ähnlichkeit weitgehend auf die Rituale beschränkt, die zum Aaronischen Priestertum gehören.“ (Mormonism and Masonsry, S. 196-197)


 

Im Vorwort desselben Buches erklärt Mr. McGavin:


 

„Freimaurer, die den Tempelblock in Salt Lake City besuchen, sind von dem beeindruckt, was sie Freimaurersymbole nennen, die auf der Außenseite des MORMONENTEMPELS zur Schau gestellt werden.

JA, DIE 'FREIMAURERSYMBOLE' WERDEN AUF DEN WÄNDEN DES TEMPELS ZUR SCHAU GESTELLT – die Sonne, der Mond und die Sterne, 'Heiligkeit dem Herrn', die beiden rechten Hände, die sich in Bruderschaft vereinen, das Alles-Sehende-Auge, Alpha und Omega und der Bienenkorb. Freimaurerische Schreiber sagen uns, dass das Mormonen-Tempelritual und ihr eigenes in mancher Hinsicht geringfügig ähnlich sind.

Ohne jede Entschuldigung geben wir offen zu, dass IN DIESEN AUSSAGEN EINIGE WAHRHEIT stecken mag.

Ja, die Öffentlichkeit hat Anspruch auf eine Erklärung über diese Mysterien und Zufälle.“


 

Der Mormonenapostel John A. Widtsoe gab folgende Bemerkung ab:


 

„Viertens, DASS ES ÄHNLICHKEITEN IM TEMPELDIENST UND EINIGEN GEHEIMORGANISATIONEN GIBT, MAG WAHR SEIN.“ (Evidences and Reconciliations, 3 Bände in 1, S. 112)


 

Der mormonische Geschichtsschreiber B. H. Roberts gab im „Reed Smoot Case“ folgende Zeugenaussage in Bezug auf die Tempelzeremonie ab:


 

„Der VORSITZENDE: Sie haben also nicht die Freiheit, Verpflichtungen und Bündnisse, was immer sie sind, zu enthüllen?

MR. ROBERTS: Nein, Sir. Ich würde dazu gebracht werden, diese Verpflichtungen die denen derer ähnlich sind, die vielleicht durch FREIMAURERISCHE BRUDERSCHAFTEN gegangen sind ODER MITGLIEDER FREIMAURERISCHER BRUDERSCHAFTEN SIND, als ähnlich zu betrachten.

Der VORSITZENDE: Ihre Kirchenorganisation ist also in dieser Hinsicht eine Art von FREIMAURERISCHER BRUDERSCHAFT?

Mr. ROBERTS: SIE IST vielleicht in einigen Punkten ÄHNLICH.“ (Reed Smoot Case, Bd. 1, Seite 741)


 

Dr. Hugh Nibley von der Brigham-Young-Universität hat in Bezug auf Mormonismus und Freimaurerei folgende Aussage gemacht:


 

„Unter den ersten, die im Tempelwerk der Letzten Tage engagiert waren, gab es viele Mitglieder der Freimaurer, einer Gesellschaft, die 'keine Relgion ist, und es auch nicht behauptet', aber deren Rituale UNMISSVERSTÄNDLICHE PARALLELEN ZU DENEN DES TEMPELS aufweisen. Jedoch erfuhren die Männer, wie die Indianer, nur eine Erweiterung ihres Verständnisses.“ (What Is a Temple, Brigham Young University Press, 1968, Seite 247)


 

In einer Fußnote auf Seite 248 desselben Werks erklärte Dr. Nibley:


 

„Da die erschöpfende Studie, die dieses Thema verdient, in der Schwebe ist, werden wir hier nur sagen, dass ein ausführliches Lesen der freimaurerischen und der mormonischen Lehren und der Geschichte jedem Leser deutlich machen sollte, dass die erstere der Schatten ist und die letztere die Substanz. Die eine ist buchstäblich, die andere allegorisch.“

weiter


 

Tempelarbeit

Dieses Kapitel wird später durch das gleichnamige Kapitel aus "Mormonismus - Schatten oder Wirklichkeit?" ersetzt
Der Tempel

Der Verfasser schildert seinen ersten Durchgang durch den Tempel. Hierbei werden der vollständige Endowmenttext aufgeführt und die Handlungen der damaligen Zeit (1974) beschrieben.
Tempelritual geändert

Dieser Artikel des Salt Lake City Messenger Nr. 75 schildert die großen Änderungen im Tempelendowment im April 1990 und beleuchtet die Hintergründe, die dazu geführt haben könnten.
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